Zirbenöl Bio aus Südtirol - 10ml

€14,60
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La catégorie: ätherische Oele

Wir beziehen das ätherische Zirbenöl von demselben traditionsreichen Familienunternehmen unseres Vertrauens in Südtirol, das auch unser Latschenkieferöl destilliert. Verschiedene Zertifikate belegen sowohl die Qualität als auch die jahrzehntelange Erfahrung. Es ist garantiert 100% rein und unverfälscht, eine echte Kostbarkeit.

Für einen Liter Zirbenöl werden im Schnitt 80-100 kg frische Zirbenrinde benötigt. Wenn ein 10 ml Fläschchen unter zehn Euro angeboten wird, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein mit günstigeren Kiefernölen gestrecktes Produkt.

Die Zirbelkiefer ist ein immergrüner, zapfentragender Nadelholzbaum aus der Familie der Kieferngewächse. Ihr Reich ist sozusagen das oberste Stockwerk der Zentralalpen und Karpaten, wo sie die Bergregionen zwischen 1500 und 2400 Metern besiedelt. Zirbelkiefern können bis zu 25 Meter hoch und 1000 Jahre alt werden. Häufig sind sie von Blitzeinschlägen gezeichnet, auch bilden sich vom Sturmwind zerzauste, bizarre Baumkronen. Der Stamm weist eine rissige, harzige Borke auf, die gut vor Kälte isoliert. Die Zweige und Nadeln der Zirbelkiefer fühlen sich weich und sanft an und sind zum Schutz vor Austrocknung und UV-Strahlung mit einer hauchdünnen Wachsschicht überzogen. Der oft sehr ausgeprägte Bewuchs mit Bartflechten ist ein Anhaltspunkt für saubere Luft. Erste Blüten und Zapfen bildet die Zirbelkiefer im jugendlichen Alter von 60-70 Jahren. Die Samen werden Zirbelnüsse genannt. Sie verbleiben im Gegensatz zu anderen Bäumen im Zapfen und werden erst von verschiedenen Tieren herausgelöst, denen sie als fettreiche Nahrung dienen. Der Tannenhäher beispielsweise vergräbt ganze Zapfen als Vorrat für den Winter. Bei Bedarf »taucht« er im Sturzflug durch die Schneedecke. 80 % seiner Vorräte findet er wieder, die restlichen Zirbelnüsse keimen und sichern die Verjüngung des Bestandes.

Seit jeher schätzen die Menschen diesen eleganten, widerstandsfähigen Baum und bezeichnen ihn ehrfurchtsvoll als „Königin der Alpen.“

Aus seinem intensiv und anhaltend duftenden Holz fertigt man schon seit Generationen eine Vielfalt von Möbeln und anderen Gebrauchsgegenständen: Truhen, Schränke, Betten und Kinderwiegen. Sogar ganze Bauern- und Wirtshausstuben wurden und werden auch heute noch damit getäfelt. Denn altes Volkswissen und das, was viele wahrnehmen, besagt: wir fühlen uns entspannter und gelassener in Räumen mit Zirbelholz. Unser Schlaf ist ruhiger und erholsamer.

Weitere Namen: Zirbe, Zirm, Zirbel, Arve.

Das ätherische Öl der Zirbelkiefer verströmt einen frischen, leichten, waldigen Harzduft mit balsamischer Note. Man fühlt sich sofort belebt wie auf einem Spaziergang durch einen wohlriechenden Wald.

Zirbenöl weist ein breites Spektrum auf, das dem der Latschenkiefer ähnlich ist. Es wirkt sowohl anregend auf das Herz- und Kreislaufsystem als auch auf die Atmung. Inhalieren übt einen wohltuenden Einfluss auf die Atemwege aus, besonders bei Heiserkeit, Erkältung und Husten, da die antibakterielle Eigenschaft der Zirbelkiefer die Vermehrung von Keimen hemmt und die Schleimlösung und das Abhusten unterstützt. Diese Fähigkeit macht man sich auch bei der Aufbewahrung von Lebensmitteln zunutze. In Dosen und Schalen aus dem Holz der Zirbe bleibt Brot länger frisch und schimmelfrei. Außerdem eignet es sich mit diesem Aspekt hervorragend für die Behandlung von Akne und anderen Hautproblemen. Massagen und Einreibungen erhöhen die Durchblutung, was Muskel- und Gelenkbeschwerden spürbar lindert. Es soll allerdings nicht unverdünnt auf die Haut gebracht werden, sondern zusammen mit einem Trägeröl. Das gängigste und vielseitigste ist Mandelöl.

Menschen empfinden sich entspannter und konzentrationsfähiger in einem nach Zirbe duftenden Raum. Sie fühlen sich regeneriert und in ihrem Willen gestärkt, stimuliert und aktiv. Zirbelkieferöl schenkt in Zeiten psychischer Belastung neuen Mut.

 

Biozertifiziert
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IT-BIO 013
Italien-Landwirtschaft